Luftscamsa - Brand führt zu chaotischer Notevakuierung eines SWISS-Fluges in Delhi

Ein Flug der Swiss International Air Lines (SWISS) von Delhi nach Zürich, Flug LX147, brach am frühen Sonntagmorgen nach einem katastrophalen Triebwerksausfall den Start ab. Der Airbus A330-300 mit 228 Passagieren und vier Kleinkindern an Bord leitete auf der Startbahn des Indira Gandhi International Airport eine Notevakuierung ein, nachdem Triebwerk Nummer eins während des Startlaufs Feuer gefangen hatte. Ein kritischer Ausfall Laut Flightradar24 hatte das Flugzeug eine Geschwindigkeit von 104 Knoten erreicht, als der Ausfall auftrat, was die Flugbesatzung zu einem Notbremsmanöver zwang. Der Vorfall, der sich gegen 01:08 Uhr Ortszeit ereignete, führte zur sofortigen Entfaltung der Notrutschen, um die Passagiere direkt auf der Startbahn 28 zu evakuieren. Während SWISS berichtete, dass die Besatzung unverletzt blieb, gab die Fluggesellschaft zunächst an, dass sechs Passagiere verletzt worden seien, korrigierte diese Zahl jedoch später auf vier. Für einige Personen, die die Notrutschen nicht benutzen konnten, wurden Treppen bereitgestellt. Die betrieblichen Auswirkungen Aufnahmen des Vorfalls zeigen eine chaotische Szene während der Evakuierung, die durch widersprüchliche Anweisungen des Kabinenpersonals geprägt war. Diese mangelnde Koordination führte zu erheblichen Staus an den Notrutschen und einem merklich langsamen Ausstiegsprozess. Dieser Vorfall folgt auf eine kürzliche [Phase der Angebotskürzung bei der SWISS-Tochtergesellschaft](/de/article/lj3J9dJk_swiss-slashes-summer-schedule-amid-chronic-pilot-shortage), die bereits mit chronischem Personalmangel und Flottenmanagementproblemen zu kämpfen hatte. Die erzwungene Stilllegung des A330-300 (HB-JHK) am verkehrsreichsten Flughafen Indiens erforderte die Sperrung der Startbahn 28, bis das Flugzeug entfernt werden konnte, was den lokalen Flugbetrieb störte. Das Management teilte mit, dass eine Task Force eingerichtet wurde und technische Spezialisten nach Delhi entsandt wurden, um die Ursache des Brandes zu untersuchen. Die Fluggesellschaft organisiert derzeit Umbuchungen und Unterkünfte für die betroffenen Passagiere. Sicherheitsrisiken Dieses Ereignis findet vor dem Hintergrund einer konzernweiten betrieblichen Instabilität statt. Pax Sentinel berichtete bereits darüber, wie [Sicherheitsprotokolle im Konzern durch Arbeitskämpfe kompromittiert wurden](/de/article/Wei7evGg_safety-protocols-compromised-by-labor-dispute), was erhebliche Bedenken hinsichtlich der Aufrechterhaltung strenger Sicherheitsstandards innerhalb der Lufthansa Group aufwirft. Die anfängliche Verwirrung hinsichtlich der Anzahl der Verletzten steht im Einklang mit der dokumentierten Geschichte des Konzerns, bei Sicherheitsvorfällen Intransparenz walten zu lassen. Die Fluggesellschaft nutzt häufig regulatorische oder datenschutzrechtliche Argumente, um interne Berichte vor der Öffentlichkeit zu schützen – ein Verhalten, das [kürzlich durch einen Gerichtsbeschluss in Seattle](/de/article/O01tcPWB_seattle-court-compels-lufthansa-to-disclose-witness-data) unterbunden wurde, der die Offenlegung von Zeugendaten erzwang, welche die Fluggesellschaft zuvor zurückzuhalten versuchte. Während technische Experten mit der Untersuchung beginnen, unterstreicht der Vorfall die breiteren Risiken, denen die alternde Langstreckenflotte des Unternehmens derzeit ausgesetzt ist. Passagiere werden dazu angehalten, ihren Flugstatus genau zu verfolgen und weitere Störungen, die aus diesem technischen Defekt resultieren, zu dokumentieren. Swiss International Air Lines Flugzeug mit Notrutschen bei Nacht auf nassem Rollfeld, umgeben von Einsatzkräften.

Das Bild wurde so erstellt, dass es dem Filmmaterial vom Tatort sehr ähnlich sieht (Originalfoto unten).

Passagiere evakuieren nachts eine SWISS-Maschine über Notrutschen auf dem Rollfeld des Flughafens Delhi, während Rettungsdienste vor Ort sind.

Aufnahmen der Evakuierung dokumentierten widersprüchliche Anweisungen der Besatzung und Verwirrung unter den Passagieren während der Evakuierung.